Die Amphibien haben sich auf Feuchtgebiete spezialisiert, und das ist ihr Problem:  Für ihre Entwicklung brauchen sie unbedingt Wasser. Was viele nicht wissen: Außerhalb der Entwicklungszeit verbringen die meisten Lurche ihre Zeit an Land. Frösche, Kröten und Unken, aber auch verschiedene Molcharten gehörten vor einigen Jahrzehnten noch zur Kraichgaulandschaft. Das hat sich leider dramatisch verändert. Einige Amphibienarten sind inzwischen aus unserer Landschaft verschwunden oder sie sind extrem selten geworden. Dies hat neben der geringer werdenden Zahl der Feuchtgebiete auch damit zu tun, dass schon seit einigen Jahren der Grundwasserspiegel stetig fällt. So liegen auch im Kraichtal in diesem Jahr einige Laichgewässer, die für die Entwicklung der Amphibien-Larven lebenswichtig sind, schon seit Monaten trocken.

Und ohne die vorbildliche Arbeit zahlreicher Helfer, die während der Laichzeit Tag für Tag an den „Krötenzäunen“ die wandernden Lurche absammeln und vor dem Straßenverkehr in Sicherheit bringen, wäre deren Lage noch viel schlimmer. Dabei spielen doch die Amphibien eine wichtige Rolle. Außerhalb der Laichperiode gehen sie in den Feldern, im Wald, aber auch in den Siedlungen auf die Jagd nach Schädlingen.

Ein Blick in den Sammeleimer am Morgen …..